Im Frühling wollen wir oft leichte und natürlich wirkende Make-up Looks. Insbesondere französische Frauen haben hier ein sehr gutes Gespür für mühelos wirkendes Alltags Make-up. Sie sind nämlich Expertinnen im gekonnten Weglassen. Ihre Devise ist beim Make-up wie auch der Mode: Weniger ist mehr.
In diesem Step-by-Step Guide zeige ich dir jetzt, wie du das Frühlings-Make-up von Pariserinnen authentisch umsetzen kannst. Inklusive Tipps, welche Schritte wirklich entscheidend sind, wo du reduzieren darfst und wie du den Look an deinen individuellen Stil anpasst.
Hier geht’s direkt zu den Must-Haves für dieses Make-up.
Hier zeige ich dir die Grundlagen des typischen Kleidungsstils von Pariserinnen.

Schritt für Schritt Anleitung für ein natürliches Frühlings-Make-up
Ich bin der Ansicht, dass natürliches Frühlings-Make-up nicht von vielen Produkten, sondern von den richtigen Schritten in der richtigen Reihenfolge lebt. Im Folgenden habe ich dir deshalb 8 Schritte aufgeführt, in welchen du diesen natürlichen Make-up-Look ohne viel Aufwand schminken kannst:
Schritt 1: Gepflegte Haut als Grundlage
An erster Stelle steht natürlich die Hautpflege. Eine gut mit Feuchtigkeit versorgte Haut lässt deinen Teint ruhig wirken und Produkte können sich besser mit deiner Haut verbinden. Verwende leichte Texturen, welche schnell einziehen und keinen Film hinterlassen.
Zu reichhaltige Cremes lassen das Make-up nämlich schnell rutschen, zu wenig Pflege wirkt dagegen sofort trocken.
Hier zeige ich dir die 5 Basics der French Girl Hautpflege-Routine.
Schritt 2: Teint ausgleichen, nicht überdecken
Beim Frühlings-Make-up à la Parisienne geht es nie darum, den Teint komplett zu perfektionieren. Leichte Foundations, Skin Tints oder getönte Tagescremes sind hier ideal, weil sie den Hautton aufnehmen, ohne die natürliche Struktur zu verdecken.
Rötungen oder kleine Unregelmäßigkeiten dürfen sichtbar bleiben. Genau das sorgt dafür, dass der Look lebendig und modern wirkt.
Schritt 3: Concealer gezielt und sparsam einsetzen
Verwende Concealer bewusst nur zurückhaltend. Statt große Flächen zu kaschieren, setze ihn lieber nur dort ein, wo er wirklich einen Unterschied macht.
Zum Beispiel unter den Augen, um den Blick zu öffnen, oder punktuell bei kleinen Unreinheiten.
Schritt 4: Natürliche Frische durch sanftes Rouge
Rouge ist eines der wichtigsten Elemente im Pariser Frühlings-Make-up. Es bringt sofort Leben ins Gesicht, wenn es richtig eingesetzt wird. Wähle hier lieber gedeckte, natürliche Töne und trage sie nur dezent auf.
Das Rouge soll aussehen, als käme die Frische von innen – nicht, als wäre sie aufgetragen.

Schritt 5: Augen definieren, ohne sie zu dominieren
Die Augen stehen beim Pariser Look nie im Mittelpunkt, sondern fügen sich harmonisch ins Gesamtbild ein. Verzichte hier auf harte Linien und starke Kontraste und setze stattdessen besser auf sanfte Schattierungen. Ein leichter Lidschatten, weich verblendet, reicht oft vollkommen aus. Wimpern dürfen definiert sein, aber nicht dramatisch.
Ziel ist ein offener, wacher Blick – kein klassisches Statement-Augen-Make-up.
Schritt 6: Augenbrauen natürlich betonen
Augenbrauen geben dem Gesicht Struktur, ohne dass sie dominant wirken sollten. Fülle sie nur dort auf, wo es nötig ist, und achte darauf, ihre natürliche Form zu bewahren. Zu perfekt gestylte Brauen wirken beim Pariser Frühlings-Make-up schnell zu streng.
Leichte Unregelmäßigkeiten sind ausdrücklich erlaubt und machen den Look weicher und authentischer.
Schritt 7: Lippen pflegen statt stark schminken
Auch bei den Lippen steht Pflege klar im Vordergrund. Statt stark pigmentierter Farben setzt du besser auf leichte Texturen, welche deine Lippen gesund und frisch aussehen lassen. Ein Hauch Farbe oder ein getönter Balm reicht oft völlig aus.
Die Lippen sollen nicht im Fokus stehen, sondern das Gesicht harmonisch ergänzen. Genau diese Zurückhaltung wirkt nämlich besonders modern.

Fazit: Frühlings-Make-up à la Parisienne als Inspiration
Frühlings-Make-up à la Parisienne verlangt keine Perfektion, keine festen Regeln und kein ständiges Nachjustieren. Vielmehr bringt und dies Look dazu, das eigene Gesicht bewusster wahrzunehmen und Make-up als kleines Plus zu sehen – nicht als Korrektur.
Am Ende ist Frühlings-Make-up à la Parisienne für mich keine Anleitung, sondern eine Inspiration. Eine Erinnerung daran, dass weniger oft mehr ist, dass Persönlichkeit sichtbar bleiben darf und dass Make-up sich immer nach einem selbst anfühlen sollte. Und vielleicht ist genau das der schönste Beauty-Gedanke für diesen Frühling: nicht perfekter, sondern authentischer auszusehen.
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